Unser Traum

Ist es zeitgemäß, heute noch von Träumen oder einem Lebenstraum zu sprechen?

Wer Emotionen an oder ausspricht, geht schnell das Risiko ein, ins Töpfchen der Idealisten, Spinner, Tagträumer oder Wirklichkeitsverdränger zu stolpern. Das mag so sein, vielleicht…!

Aber was Menschen über Generationen und Lebzeiten hinweg geführt und geleitet hat, sind ihre Gefühle und Emotionen: verbindend - trennend, kämpferisch - hingebungsvoll, liebevoll – zornig, freudig – leidvoll. Eines ist sicher, ohne diese Emotionen fehlt uns Menschen ganz viel und die Sehnsucht danach ist groß und bestimmt auch heute noch unser Denken und Handeln.

Ohne den Nährboden des kraftvollen Wortes „COURAGE“ mit dem Logo hätten Inhalt und die begleitenden Werte nicht ihre Bedeutung bekommen.

Nicht immer treffen sich Traum und Realität passgenau wie in einem Puzzle. In solchen Momenten sind Optimismus und Hoffnung zwei wichtige Begleiter auf einem guten Weg. Zwischen beiden – obwohl sie gern in einem Atemzug genannt werden – gibt es einen feinen Unterschied. Optimismus ist der simple Glaube, dass alles besser wird. Die Hoffnung jedoch steht für Zuversicht und Vertrauen, dass wir gemeinsam vieles besser machen können. Das ist die Schnittstelle an der COURAGE! – an der der Traum des Stiftens auf die Realität trifft! Denn die Zukunft – oder eine bessere – können wir nur gemeinsam gestalten. Seien Sie dabei.

Die 5 Werte, die „COURAGE!“ bewegen und denen wir Wert geben wollen!

1. Achtsamkeit

In der Achtsamkeit nehmen wir sensibel wahr, was um uns herum geschieht. Achtsamkeit bedeutet der „wache“ konzentrierte Blick nach Innen.

Im „Hier und Jetzt“ zu sein, sich seiner persönlichen Gedanken, Gefühle und Handlungen im Augenblick bewusst zu werden. Die Achtsamkeit ist die Wachsamkeit des Herzens. In ihr lebt der Respekt, die Achtung und Wertschätzung für den Mitmenschen, ohne sie ist die Gemeinschaft von Menschen unmöglich.

Deshalb: achtsam – miteinander.


2. Geborgenheit

Wenn an uns die Stürme des Lebens rütteln, z.B. die Gesundheit, die Familie, der Beruf, oder es ganz allgemein die Veränderungen des Lebens sind, dann wird uns bewusst, wie wichtig Geborgenheit als Schutzraum ist!

Geborgenheit als ein warmes Gefühl an Sicherheit und Wohlbefinden. Geborgenheit ist mehr als nur Schutz und Unverletzbarkeit – sie symbolisiert Nähe, Wärme, Ruhe und Frieden im besonderen Maße.


3. Liebe

Die Liebe als „Liebes, Gutes, Angenehmen, Wertes“ steht im engen und feinen Sinne für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für den anderen zu empfinden in der Lage ist.

Ohne die Liebe sind wir nichts, aus ihr entwickelt sich die Nächstenliebe, „liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ als ein Gebot der Bibel. Das macht deutlich, wie wichtig die Liebe ist und immer war. Die Angst oder die Sorge vieler Menschen in unserer Gesellschaft verdeutlicht den Mangel, aber auch die Abwesenheit von Liebe in unserer Zeit. Sie macht genauso deutlich, wie wichtig und lebenswert dieser Wert in unserer Gemeinschaft ist.


4. Mut

„Sei mutig – handele couragiert“ lautet ein Leitsatz der Stiftung. Mut entwickelt überlegtes und unerschrockenes Verhalten. Mut schließt das Scheitern nicht aus und persönlicher Mut entsteht immer aus den Fähigkeiten und Fertigkeiten eines jeden Menschen.

Mut ist aber auch stets ein Ausdruck des Wollens, den eigenen Weg zu gehen und eigene Vorstellungen und Ansichten zu vertreten. Wer in die Zukunft investiert, muss z.B. eine Idee, ein Projekt „über die Schwelle“ tragen, d.h. ja zu sagen zu Risiko und Fehlentscheidungen. Mutig zu handeln bedeutet: raus aus der Komfort- und Sicherheitszone. Mut ist das Fundament, das allen Tugenden und Werten zugrunde liegt und ihnen Realität verleiht. Ohne Mut z.B. verblasst die Liebe zu simpler Abhängigkeit und Treue wird zum Konformismus. Deshalb gehören zum Mutigsein Entschiedenheit, beherztes Handeln und innere Überzeugung.


5. Zuversicht

Zuversicht - ein Wort, in dem Sehnsucht mitschwingt. Im Wortsinn: „zu“-als etwas Gemeinsames, hin zu einem guten Ziel, und die gute „Sicht“ auf das Geschehen und das, was wird.

Die Zuversicht ist aber auch eine Spielart der Hoffnung. Zuversichtlich sein, macht gespannt auf das, was kommt. Mit ihren Verbündeten der Hoffnung und der Liebe steht sie für die drei christlichen Tugenden. Der Mensch, der die Zuversicht in sich trägt, vertraut nicht darauf, dass es so bleibt, wie es ist – sondern dass es werden wird, wie es sein soll. Im Symbol der Feder verbindet sich die schicksalhafte Vorbestimmung mit der Zufälligkeit. Die Zuversicht schließt das Unvermutete nicht aus. Vielleicht heben wir irgendwann einmal eine Feder am Wegesrand auf, einfach, weil sie uns in ihrer Leichtigkeit und in ihrem Sein berührt.